Home » Verbraucher

Deutsche geben in Europa für Weihnachten mit am meisten aus

Erstellt von Popeye am 17. November 2010 – 09:100 Kommentare

Weihnachtsschmuck Foto: AFP Jens WolfDie Deutschen lassen sich das Weihnachtsfest einer Studie zufolge europaweit mit am meisten kosten. Die Verbraucher hierzulande geben in diesem Jahr pro Haushalt voraussichtlich 613 Euro für das Fest aus, etwa 1,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, wie aus einer Vergleichsstudie des britischen Instituts für Einzelhandelsforschung hervorgeht. Untersucht wurde, wie viel die Menschen in neun größeren europäischen Ländern jeweils für Geschenke, Lebensmittel, Dekoration sowie Reisen zu Angehörigen oder Freunden ausgeben.

Am ausgabefreudigsten sind die Briten mit 756 Euro je Haushalt, gefolgt von den Schweden (637 Euro) und den Spaniern (623 Euro). Am sparsamsten hingegen sind die Niederländer (443 Euro) und die Franzosen (512 Euro).

Mehr als die Hälfte des Festtagsbudgets oder 342 Euro geben die Deutschen für Geschenke aus, teilte Kelkoo mit. Damit lägen die Verbraucher europaweit an dritter Stelle. Mehr ließen sich nur die Briten (468 Euro) und die Spanier (360 Euro) die Geschenke kosten. Am wenigsten Geld für Präsente hätten die Niederländer eingeplant (237 Euro) sowie die Franzosen (285 Euro).

Bei den Geschenken geben die Europäer mit durchschnittlich 117 Euro am meisten für Kleider und Schuhe aus, wie aus der Studie hervorgeht. Die Italiener lägen hier mit 161 Euro an der Spitze, die Deutschen seien mit 88 Euro Schlusslichter. Auch für Spielwaren gäben die deutschen Verbraucher mit durchschnittlich 30 Euro mit am wenigsten aus. Im Schnitt hätten die Europäer 54 Euro für Spielwaren reserviert. Die Briten gäben mit fast 84 Euro am meisten hierfür aus.

Neben den Geschenken gäben die Deutschen auch für Dekoration und das Festtagsessen ehr aus als die Verbraucher in anderen europäischen Ländern, hieß in der Studie. Für Reisen zu Verwandten oder Bekannten hätten sie jedoch deutlich niedrigere Ausgaben als der Durchschnitt eingeplant.

Für die Studie wertete das britische Institut für Einzelhandelsforschung im Auftrag des Internet-Vergleichsportals Kelkoo die Umsatzprognosen europäischer Einzelhändler aus. Dafür nutzte das Unternehmen Daten der amtlichen Statistik. Zusätzlich wurden ausgewählte große Einzelhändler befragt.

Ähnliche Beiträge: